| Von November bis März kann in
europäischen Breiten die Temperatur deutlich unter den Gefrierpunkt sinken.
Obwohl man noch gerne Fliegen möchte, verweigern machen Modellmotoren
hartnäckig ihren Dienst und wollen nicht anspringen. Endloses Starten ist die
Folge, was sowohl im Interesse des Motors als auch des Piloten vermieden werden
sollte.
Neben der Verwendung einen wärmeren Kerze wäre die Lösung eine saftige
Nitrozugabe zum Sprit. Speziell in Europa ist das aber nicht jedermanns Sache.
Also muss ein anderer Weg gefunden werden um das Starten bei Minusgraden zu
erleichtern.
Eine sehr einfache und praktikable Lösung ist eine Motorheizung. Nachdem ich sah
wie einige Piloten mit dem Feuerzeug oder einer Gasflamme ihr Modell
behandelten, suchte ich nach einer weniger drastischen und vor allem sauberen,
elektrischen Lösung.
Das Ergebnis ist die hier vorgestellte Heizung. Sie basiert
auf einem Leistungshalbleiter, welcher durch entsprechende Schutzschaltungen
sowohl im Maximalstrom als auch in der Temperatur stabilisiert und geschützt
wurde. Das ganze ist von einem Schrumpfschlauch geschützt und hat eine
Metall-Befestigung für die Montage am Motor. Die Heizung wird mit beliebigen
Akkupacks versorgt, welche 8 bis 16 Volt haben können. Die üblichen 12 Volt
Starter-Bleibatterien sind gut geeignet. Man kann natürlich auch einen älteren
Akkupack nehmen, welcher zum Fliegen nicht mehr ausreicht, für die Heizung ist
er sicher immer noch geeignet.
Vor dem ersten Flug oder in den Wartepausen zwischen den Flügen, schließt man
die Heizung an. Kurz vor dem Flug steckt man sie einfach wieder ab.
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